Montag, 22. Juli 2013

Mei, gehts mir schlecht! ;-))

Heute sende ich Urlaubsgrüße und kann nur eins sagen, mir gehts echt mies. ;-)

Es gibt so viele Gründe, warum das Leben echt hart ist. Ihr wollt wissen welche? Die letzte Woche musste ich in den Bergen verbringen. Hundsgemein. Dabei wurden mir diverse Überraschungen bereitet. Mag ich ja gar nicht. Ich musste Geburtstagstorte futtern, vergorenen Traubensaft trinken und Herzblatt stopfte mich in blubbernde Badewannen und ließ mich selbst beim Shoppen in Brixen nicht allein. Nicht, dass ich etwas übersehe, meinte er schmunzelnd und Tüten tragend.

Danach lernte ich Fritzi, Fanni und Vroni kennen, ich hab die drei jungen Kuhdamen so genannt, weil sie neugierig des Weges kamen und uns Touristen als Animationsprogramm für ihre Sommerfrische begutachteten. Fühlte sich zumindest so an.

Dann hat ständig die Sonne gescheint. Stress pur. Ich sags ja, so eine Sommerfrische kann echt anstrengend sein ... vor allem, wenn einem ständig Menüs serviert werden, die man so gar nicht mag. Wer mag schon Steak. :-))

Nein, im Ernst, ich bin noch in der Sommerpause, aber die erste Woche davon habe ich sehr genossen. Es war romantisch, sonnig, lecker, erholsam und ach ja, war da noch was?

Richtig! Fräulein Trulla. Die scheint es sich mit den drei Kuhdamen gemütlich auf der Weide gemacht zu haben. Jedenfalls ist sie nicht da, aber wir vermissen die Gute auch nicht. Offenbar braucht sie auch ne Pause. Von mir. :-))

Allerdings bin ich gerade schon wieder am spielen. Neue Variante von Patienten Ping - Pong. Man könnte auch meinen, man wäre in die Schildbürgergeschichte geraten oder in Karl Valentins Geschichte vom Buchbinder Wanninger.

Krankengymnast gibt Rezept zurück. Falsch ausgefüllt. Ich geh zum Doc, der sagt, dass Rezept stimmt. Richtig ausgefüllt. Und die KK sagt was ganz anderes.

Es nervt mich schon ein wenig, ich finde, wir haben genug damit zu tun, chronisch krank zu sein, muss man dann durch undurchsichtige und schwer verständliche Regelungen und Argumentationen den Patienten herumschubsen, wie es einem gefällt?

Wer kann diese Frage beantworten?

Ich denke noch darüber nach, falls ich Zeit habe, ich urlaube schließlich!

Und Euch wünsche ich wunderbare Sommertage, trinkt viel, schmiert euch gut ein und achtet gut auf Euch!

Liebe Grüße

Birgit

Kommentare:

  1. Liebe Birgit, da Sie ja an der Literatur-Front tätig sind, hier eine kleine Anmerkung: Lt. Duden hat die Sonne nicht "gescheint", sondern "geschienen".
    Freundlichen Grüße
    Claudia

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  2. Grüße an die Klugschei*er Front,

    ja, das stimmt wohl. Besser jetzt? Bei Ihnen hat wohl lange keine Sonne mehr gescheint, geschienen oder gelacht. Führen sie ein Schattendasein?

    Just have fun, once in your life!

    Cheers
    Karin

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  3. Mei, I bin an koana Front tätig, i bin ja ned im Kriag.

    Und bei uns in Bayern hat d' Sonna gscheint, wenns gscheint hot. Und im Präsens sogt ma dann, dass de Sonn so sche scheint.

    Oba, i konn a a Klugscheißerl sein: gscheint ist ein unregelmäßiges Verb und es war früher normal, dass die Sonne scheinte. Geändert wurde das erst später und im Prinzip ist die Sonne schien schon richtig, wenn man auf die deutsche Allgemeinsprache schaut. Schaut man aber auf die regionalen und sprachlich dialektisch gefärbten umgangssprachlichen Abweichungen, die sich von Landstrich zu Landstrich ergeben, ist das aber ein durchaus richtiger Satz, wenn die Sonne scheinte. Weils halt bei uns so gsogt wird. Isso.

    Bevor man sich also an meinem manchmal bayerisch gefärbten, authentischen Deutsch, das halt manchmal einfach so durchscheint, reibt, sollte man sich der regionalen und umgangssprachlichen Abweichungen befleißigen, bevor man sich einer Verbesserung hingibt, die dann im regionalen Abweichungsbezug schnell zum sonnenscheinigen Grinsen treibt.

    Schade, dass Ihnen die Sonne offenbar nicht so oft ins Gesicht scheint. Ist doch erwiesen, dass Sonnenschein die Laune hebt. Wirklich schade. Ich wünsche Ihnen viel mehr Sonnenschein und Fröhlichkeit. Ansonsten, grantelns einfach weiter. Vui Spaß dabei!

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