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Mittwoch, 17. Februar 2021

Die Dankbarkeitschallenge in der Fastenzeit ...

Ihr Lieben, 

vor einer ganzen Weile, genauer gesagt im Zeitalter vor Corona habe ich die Dankbarkeitschallenge auf Instagram gemacht. Ein Jahr lang. Herauskam ein bunter Strauß Bilder. Eigentlich wollte ich im vergangenen Jahr erneut damit los, kam aber nicht weit. Zum einen war ich, wie alle, verwirrt ob des Virus und zum anderen gab es erst mal andere, wichtigere Sachen. 

Als mich vor einigen Wochen eine sehr nette Teilnehmerin aus meinem Netzwerk auf Instagram darauf angesprochen hat, ob ich nicht wieder los könnte, war ich schon erfreut, dass das so gut ankam und noch immer Fans hat, aber noch einmal ein ganzes Jahr? 

Das wäre schön, ohne Frage, aber es ist immer noch zuviel, ich arbeite im Moment an Projekten und gehe neue Wege, was mir so ein bisschen die Zeit abknöpft, die nötig wäre. 

Aber was auf jeden Fall geht, ist die Challenge in der Fastenzeit. Weil ein bisschen Dankbarkeit grundsätzlich nicht schadet und gerade in Zeiten wie diesen auch den Fokus positiv beeinflusst. 

Daher ist das mein Aufruf: Wer macht mit?

 Jeden Tag ab heute ein Bild und ein Grund, dankbar zu sein. Das Bild rechts zeigt einen dankbaren Moment, es war letzten Sommer bei einer Radtour und ich war einfach nur glücklich. 


Ich würde mich freuen, wenn Ihr mitmacht und erzählt, was euch heute, morgen und in den nächsten 40 Tagen dankbar macht. 

Die Challenge geht bis Ostersonntag, läuft auf Instagram und verwendet die #: 

#dankbartrotzMS #dankbarkeit #grateful #dankbarkeitschallenge #fastenzeit und was Ihr sonst so verwendet. 

Auf Instagram könnt Ihr mich hier finden: https://www.instagram.com/birgit.bauer/

Kommt Ihr mit auf die Bilderreihe durch die Fastenzeit? 

Liebe Grüße,

Birgit 


Bild und Text: Birgit Bauer / Manufaktur für Antworten UG 

Samstag, 23. Januar 2021

Voll verpennt. oder wie ich Fräulein Trullas Geburtstag vergessen konnte ....

So gesehen, wir haben den 23. Januar 2021. 

Seit zwei Tagen habe ich 16 Jahre ein fast normales Leben mit MS.

Fräulein Trulla hatte Geburtstag. 

Am 21. Januar. 

Und keiner hat ihr gratuliert. 

Geschweige denn an sie gedacht. 

Noch nicht mal ich.

Ich habe es voll verpennt. 


Donnerstag, 24. Dezember 2020

Weihnachtsgedanken - übers Hadern!


Ich muss nochmal auf das Buch zurückkommen. Ihr wißt, "Weihnachtshaus" von Zsusza Bánk. 

Wie ich im Text zum vierten Advent schon sagte, das Buch erzählt eine Geschichte, die wahrlich ohne Pandemie ist, aber von Krisen erzählt, von Schicksalen und wie man sich irgendwie weiter bewegt, weiter lebt. Trotz Krisenfall. 

Das Buch zu lesen hat mich ehrlich gesagt auch ein bisschen aus der Krise gezogen. Die hatte ich nämlich ziemlich heftig. Es war eine depressive Phase, die mir nicht gut tat und die ich lange verdrängt habe. Ich habe, nicht wie sonst, gar nicht darüber gesprochen. Es hingenommen, auf mich wirken lassen und je länger ich in den vergangenen Wochen haderte, damit und der Situation im Allgemeinen, desto klarer wurde mich, dass Hadern auch kein Mittel ist. 

Sonntag, 20. Dezember 2020

Adventsgedanken zum 4. Advent - Lasst uns Weihnachten feiern!

Provokant? Vielleicht. 

Diesen Satz las ich letzte Woche in einem Buch von Zsuzsa Bank. Es heißt "Weihnachtshaus". Es ist eine Weihnachtsgeschichte. Eine, die man gerne liest, die einen ein bisschen ins Wehmütige treibt, ins Dankbar und in die Erinnerung. Es geht ums Hadern, darum, dass man Weihnachten eigentlich nicht feiern will und doch muss. Irgendwie. Und nicht weiß wie. 

Weil zwischen Weihnachten und der Person das Hadern steht. Gräßlich grau, frustriert und traurig. 

Aber da ist die andere Seite. Die, die am Ende stärker ist. Die das Hadern vertreibt. Schritt für Schritt, nie ganz vollständig aber so, dass Weihnachten kommen kann. Einzug hält in eine Welt die ein wenig grau nebelig ist. Voller Trauer, was verständlich ist und voller "Ich weiß nicht wie". 

Sonntag, 13. Dezember 2020

Adventsgedanken zum 3. Advent - Zeit ... und Plätzchen mit hygge!

 


Es war vergangene Woche oder so. Die Hiobsbotschaft des Tages: Entweder werden Plätzchen rationiert oder es wird nochmal gebacken. Der Bestand war auf ein bedenklich geringes Level gesunken. 

An sich kein Thema, erst mal. Aber es kam die Frage auf, warum die Plätzchen so schnell so wenig waren. man könnte jetzt sagen, wir haben sie gegessen. Was im Prinzip auch stimmt. Aber in all den Jahren, in denen ich Plätzchen backe, kam das noch nie vor. Sie reichten immer bis zum neuen Jahr. 

Ich grübelte ein bisschen, während ich eines der fast letzten Plätzchen knabberte und kam drauf: Wir haben mehr Zeit. Vergangenes Jahr war ich traurig, ich war so viel unterwegs und hatte kaum Zeit überhaupt Plätzchen zu backen. Ich schaffte es aber und war zufrieden mit der Menge und dem Ergebnis. Als ich im Januar die Dosen alle wieder aufräumte und mich darüber freute, dass nur ganz wenige kleine Plätzchen übrig waren, notierte ich mir im Geiste, dass ich mir diesen Dezember mehr Zeit für Plätzchen nehmen wollte. Überhaupt mehr Zeit für Weihnachten und den Advent. 

Sonntag, 6. Dezember 2020

Adventsgedanken - Jetzt habt euch nicht so! Und über Wünsche, die in Erfüllung gehen können!

 

"Jetzt habt euch nicht so!" war die Botschaft der vergangenen Woche. Es war seltsam, denn ich fing vor einigen Tagen an darüber nachzudenken, dass ich es, trotz der Pandemie noch gut habe. So gesehen, mir fehlt es an nichts und anderen geht es sicherlich schlechter. 

Gut, ich kriege weder Kultur noch Restaurant und so schlecht das für genau diese Branchen ist, es könnte auch irgendwie schlimmer sein. Mir geht es heute auch nicht darum zu diskutieren, was man für die wirklich heftig leidenden Branchen tun könnte, mir geht es darum zu sehen, was wir denn, so ganz privat auch haben und vielleicht auch ein bisschen dankbar zu sein. 

Dienstag, 21. Januar 2020

Die Challenge 2020 - 1 Jahr, 366 Tage und 366 Bilder ....

Schon passiert: Wir sind im neuen Jahr und ich hatte, wie immer, keinen einzigen guten Vorsatz. Das habe ich mir abgewöhnt, weil ich grundsätzlich scheitere. Ich verbessere etwas dann, wenn ich es für nötig halte und das kann dann auch während dem Jahr passieren. Da bin ich auch motivierter.

Was mich aber so ein bisschen in Bewegung gehalten hat ist die Dankbarkeit. Das letzte Jahr war mega anstrengend und ich habe echt viel gemacht. Mancher Mensch in meiner Umgebung meinte, das wäre sogar für Gesunde viel gewesen. Gut, war so und ich war zurecht und verdient erschöpft, schlecht gelaunt, müde, leer und meine Ideen waren auch ausgezogen.

Meine gute Laune hatte sie wohl mitgenommen und dem Fräulein ein bisschen Platz gemacht. Was mir ja auch nicht gepasst hat, denn seit Oktober hatte ich Probleme beim Laufen und hatte zeitweise schon 30 Minuten mehr für Wege eingeplant, wenn ich unterwegs war. Wissen kann man es nicht und hinsetzen können, ohne auf die Uhr zu gucken, war auch ganz angenehm.


Als ich mich Anfang Dezember in meine Winterruhe begab, eine Erkältung hatte mich gezwungen, eher damit zu starten, was ich aber nicht schlecht fand, weil ich schön Zuhause sitzen, ein bisschen arbeiten und entspannen konnte.

Das tat gut und langsam zogen die gute Laune mit den Ideen wieder bei mir ein und ich war dankbar dafür. Hatte ich doch schon gemeint, sie hätten mich für immer verlassen. War aber nicht so. Sie waren wieder da und ich war sehr glücklich darüber.

Deshalb habe ich am 1. Januar die #dankbarkeitschallenge gestartet. Auf Instagram.

Das Motto ist: Täglich einmal dankbar sein, ein Bild posten und was dazu erzählen. Und so bin ich jetzt bei Tag 16 angelangt und freue mich, weil ich nämlich am Ende 366 Bilder habe, 366 Tage mit 366 Gedanken. Und 366 mal mindestens einmal ganz bodenständig danke zu dem gesagt, was gerade da ist.



Wer Lust hat, dem Spektakel zu folgen:

Ihr findet mich hier auf Insta: https://www.instagram.com/birgit.bauer/ 

Die # sind immer: #dankbarkeitschallenge #birgitsworld #dankbar #grateful und was zum Tagespost passt.

Und wer mag, macht doch mit! Macht gute Laune, lenkt den Blick auf das Helle, was wir im Moment ohnehin alle gut brauchen, solange es noch wenig Sonne gibt und, was ich für mich feststelle, ich finde neue Ideen und auch Lösungen für Fragen oder Anliegen, die es zu meistern gilt. Egal ob MS or etwas anderes. Was ich spannend finde.

Also, mitmachen, Spaß haben und dankbar sein. Schadet nie! Und macht gute Laune!

Viele Grüße

Birgit



Text und Bilder: Birgit Bauer